KREBS

September 3, 2008

Auf einer Geburtstagskarte, die ich einst erhalten habe, wurden folgende Eigenschaften aufgeführt, die angeblich auf den Krebs passen:

  • geheimnisvoll
  • intuitiv
  • spirituell
  • verträumt
  • romantisch
  • gefühlvoll
  • künstlerisch
  • tiefes Bedürfnis, anerkannt und gebraucht zu werden
  • hingebungsvolle und umsorgende emotionale Bindung an die Familie
  • sucht Harmonie und inneren Frieden

Nun, ich weiss nicht, wie andere Krebse das empfinden, aber ich selbst muss gestehen (obwohl ich ehrlich gesagt – man glaubt es kaum – nicht so richtig an Horoskope u.ä. glauben mag) dass ich doch ziemlich überrascht war, wie gut diese auf der Karte erwähnten Krebseigenschaften (sind alle eins zu eins übernommen worden) auf mich (ja, ich bin auch ein Krebs =)) tatsächlich zutreffen. Gehen wir einmal Punkt für Punkt durch:

geheimnisvoll Zugestanden, jeder Mensch ist wohl irgendwo geheimnisvoll. Diese Eigenschaft hängt auch immer stark vom Betrachtungswinkel ab und ist wohl sehr allgemein gültig, sodass sie auf so ziemlich jeden Menschen passen könnte.

intuitiv Hierbei kann man eindeutig sagen, dass es – so empfinden wir es zumindest – jene Menschen gibt, die offensichtlich rational, also sehr überlegt Entscheidungen fällen wohingegen die intuitiven Menschen sich von ihrem Bauchgefühl leiten lassen.

spirituell Auch hier geht es wieder in gewissem Masse darum, zwischen rationalen Menschen und jenen, die auch an unsichtbare Dinge wie Geist, Religion etc. glauben, zu unterscheiden.

verträumt Träumerische Menschen leben teilweise in ihrer Fantasiewelt oder wissen es zumindest sich zu Nutzen zu machen, sich dahin zurückzuziehen.

romantisch, gefühlvoll Um romantisch zu sein, muss man wohl gezwungenermassen gefühlvoll sein, da Romantik – so wie wir es uns zu definieren gewohnt sind – mit Liebe – also einem Gefühl – zu tun hat.

künstlerisch Auch hierbei handelt es sich bei der zu beschreibenden Person ganz klar nicht um einen Homo Faber.

tiefes Bedürfnis, anerkannt und gebraucht zu werden Die meisten Menschen, so wage ich zu behaupten, suchen unentwegt nach Anerkennung. Macht, Geld, Ruhm, all diese für so viele Menschen erstrebenswerten Dinge haben irgedwie mit Anerkennung zu tun.

hingebungsvolle und umsorgende emotionale Bindung an die Familie Irgendwie sind wir alle emotional an unsere Familie gebunden. Ob nun das Verhältnis gut oder schlecht ist, wir können unsere Wurzeln nicht leugnen. Die Verbindung besteht. Hingebungsvoll hingegen sind nicht alle Menschen. Ist das familiäre Verhältnis gestört, ist es wohl so ziemlich vorbei mit dem „hingebungsvoll“.

sucht Harmonie und inneren Frieden In Abwesenheit von Harmonie und innerem Frieden, so wage ich erneut zu behaupten, befinden wir in einer Unruhephase, einer Phase des Stresses. Wie man ja weiss, ist Stress tödlich und somit dieser Zustand der Harmonie und des inneren Frieden für alle Lebensfreudigen von grossem Interesse.

Nun, auf den ersten Blick musste ich wirklich sagen, die Beschreibung des Krebses sei so genau, dass sie sogar aus einer Phase der tiefsten Selbsterkennung meiner Wenigkeit hätte kommen können. Das Problem ist aber, bei näherem Betrachten, dass die negativen Eigenschaften ausgeblendet wurden und, noch viel wichtiger, dass die Eigenschaften teilweise so allgemein formuliert oder gewählt sind, dass es wohl auf mindestens 50% der Menschen ziemlich gut passen würde.


rettende Fantasiewelt

März 15, 2008

Es geht doch nichts über die Gedanken, die schönen Erinnerungen, Traumvorstellungen und all die anderen wundervollen Dinge, die uns immer wieder durch den Kopf gehen. Sitzt man in einer langweiligen Geschichtslektion, während der Lehrer, der einmal mehr eine Vorbereitung von nicht einmal einer Minute aufzuweisen scheint, irgendwo in Tafelnähe sitzt oder besser gesagt relaxt, irgendwelche von anderen Leuten ausgearbeiteten Blätter austeilen lässt (zumindest hat er sie selbst kopiert – Applaus!), dann sich auf die Arbeitsaufträge dieser Unterlagen beschränkt, um nicht selbst irgendetwas vorbereiten zu müssen, den Text vorlesen lässt, um sich nicht zuvor damit auseinandersetzten zu müssen, sodass man ihn der Klasse näherbringen könnte, dann gibt es doch nichts Schöneres, als wenn man in seinem Stuhl sitzen kann, aus dem Fenster schauen und sich an schönere Plätze denken. Man kann sich zurück in jene Zeit versetzen, als man den Geliebten zum ersten Mal getroffen hat, man kann daran denken, wie es gerochen hat, als man letzten Frühling durch die blühenden Gärten spazierte, man kann sich vorstellen, wie schön die Sonne die eigene Haut zu wärmen vermochte, als man im Sommer am See baden war, … .

Gedanken sind frei  Was in unserem Kopf vor sich geht, kann uns niemand nehmen und soweit ich das beurteilen kann, oder wie ich, auch zu meiner Beruhigung, zumindest annehme, niemand durchschauen kann. Natürlich ist es unrecht, wenn wir „ja“ sagen, insgeheim aber „nein, du Dummkopf“ denken. Was ich meine, ist vielmehr, dass wir in unserer Fantasie frei sind. Dort können wir sein, wer wir schon immer sein wollten; dort können wir tun, was wir nie zu tun wagten; dort können wir ausprobieren, was uns in der Realität für immer verborgen bleiben wird.


anziehende Männer

März 11, 2008

Was macht einen Mann anziehend? Natürlich gibt es viele verschiedene Massstäbe, um die Anziehungskraft eines Mannes zu ermitteln. Ich möchte im Folgenden auf einzelne Aspekte eingehen, wobei dies natürlich nur wenige Beispiele sind. Des Weiteren sind viele Aspekte natürlich auch auf das weibliche Geschlecht übertragbar.

Ausstrahlung
Einige männliche Geschöpfe verfügen über eine unheimlich anziehende Ausstrahlung. Die Augen sind nicht trüb, nicht desinteressiert oder leer, sie strahlen Vitalität, Interesse, Sympathie und Attraktivität aus. Dies vermag viele Frauen beim ersten Augenkontakt dahin schmelzen zu lassen. Eine geheimnisvolle Gabe, die wohl auch mit dem Selbstbewusstsein zu tun hat.

Intelligenz
Eines der höchsten Güter ist jenes, das man nicht auf den ersten Blick erkennen kann, sondern erst durch genaueres Kennenlernen des betreffenden Mannes ermitteln kann. Intelligente Menschen sind insofern attraktiv, dass sie für uns immer wieder eine Herausforderung darstellen. Sie sind nicht einfach zu erreichen – sie stellen Dinge in Frage, wissen über vieles Bescheid und können angeregte Unterhaltungen führen. Man muss sich schon anstrengen, um für einen solchen Menschen ein interessanter Gesprächspartner zu sein.

Stärke
Dieser Aspekt mag altmodisch und oberflächlich klingen, doch für mich hat er noch immer eine gewisse Relevanz. In den Armen eines starken, kräftig gebauten Mannes kann sich frau sicher und geborgen fühlen. Sie kann sein, wie sie wirklich ist (nicht, dass sie das in den Armen eines schmalen Jungens nicht sein könnte). Es ist keine Schande, einmal hilflos und schwach zu sein, da man mit der Gewissheit lebt, dass frau um jeden Preis vom Liebsten vor allem Übel beschützt wird. So muss sie nicht ununterbrochen die starke Emanze sein, die sich vor nichts fürchtet und sich jeder Gefahr entgegenstellt. Sie kann sich fallen lassen, mit der Gewissheit, sanft in seinen Armen zu landen.

Natürlich spielen nicht nur die oberflächlichen Beurteilungskriterien (1 und 3) sondern viel mehr die inneren Werte eine entscheidende Rolle, was die Attraktivität eines Mannes betrifft. Was will frau denn schon mit einem Mister Schweiz, der absolut nichts im Kopf hat und mit seinem egoistischen und materialistischen Denken jede Frau nach spätestens einer Woche vertrieben hat?


Rollenspiele

März 7, 2008

Am Montagabend bei Desperate Housewives gesehen, darüber reflektiert und nun zur Sprache gebracht: Rollenspiele. Dabei beziehe ich mich nicht nur auf die erotische Version – ich möchte das Phänomen vielmehr ganz allgemein betrachten. Was ist es, was Rollenspiele so reizvoll macht?

verschiedene Versionen
Rollenspiele treten im Alltag eines jeden Menschen auf. Einige finden ihre Passion im Theater oder gar im Schauspielerdasein, wo sie in die Rolle völlig anderer Menschen schlüpfen können, andere bevorzugen die erotische Version des Persönlichkeitswechsels, wiederum andere mögen die schlichte und verbreitete Version, sich immer wieder neu zu kleiden und den eigenen Stil zu wechseln. Ich möchte sogar behaupten, dass ganz besonders Frauen ihre Leidenschaft in diesen „Rollenspielen“ gefunden haben. Im nämlichen Phänomen der (Ver-) Kleidung.

Kleider machen Leute
Ein neuer Haarschnitt, der Wechsel von casual zu edel, dann wieder sportlich, anschliessend divenhaft, irgendwann wieder romantisch und verspielt. Mithilfe der Kleidung, Accessoires, einem neuen Haarschnitt oder einer anderen Frisur kann man täglich sein Aussehen und somit sein Erscheinungsbild ändern. Zum Einen ermöglicht das, die aktuelle Gefühlslage wiederzugeben, zum Anderen bringt das Bewegung und sehr viel Abwechslung in unser Leben.

Selbsterkennung
Indem wir immer wieder in andere Rollen schlüpfen, können wir irgendwo auch uns selbst ergründen. Wir erkennen vielleicht, dass wir enorm wandelbar sind, oder wir gelangen zur Einsicht, dass wir verschiedene Facetten haben und uns vielleicht auch ganz einfach je nach Stimmung unterschiedlich verhalten. Schlussendlich gibt es natürlich Verhaltensmuster, die für uns typisch sind und folglich immer wieder auftreten, egal in welcher Rolle wir uns gerade wiederzugeben versuchen.

Ob nun erotisch, optisch oder den Charakter betreffend: Rollenspiele bringen Abwechslung. Wir können endlich ausprobieren, wie es sich anfühlen muss, für kurze Zeit der Junge von Nebenan oder die hübsche Frau aus dem Club zu sein. Egal wie und in welchem Ausmass, die meisten Menschen mögen es, sich einmal in einer anderen Rolle zu erfahren.


Problemanalyse

Februar 24, 2008

Probleme treten im Leben jedes Menschen auf. Das gehört nunmal einfach dazu. Wenn nun aber Probleme auftreten, so gilt es dies zu analysieren. Dabei gibt es verschiedene Arten von Problemlösungen:

der Ich-Mensch
Dieses Exemplar sucht die Ursache eines Problems grundsätzlich immer erst bei sich selbst. Das Ich ist natürlich ein besonders dankbares Opfer, da man nie fürchten muss, denn Kontakt zu dieser Person verlieren zu können. Problematisch könnte es einfach dann werden, wenn diese Methode in völliger Selbstaufopferung oder in einem sehr ausgeprägten Selbstvertrauensdefizit endet.

der Du-Mensch
Diese Version des Problemlösers gibt grundsätzlich immer erst dem Gegenüber die Schuld. Sich selbst zu kritisieren bringt ja nichts, also greift man besser erst die anderen an. Das Problem wiederum hierbei ist, dass dieser Angriff meistens von der getroffenen Person gekontert wird. Wie die meisten wohl wissen, enden solche gegenseitigen Vorwürfe meistens nicht gut, da man auch versuchen muss, Dinge zu verstehen und zu analysieren, anstelle des ständigen verantwortlich-Machens des Gegenübers.

der Analytiker
Dieser Mensch geht Probleme möglichst objektiv an und überdenkt erst alle Möglichkeiten, bevor er darüber zu sprechen beginnt oder gar mit Vorwürfen startet. Aber auch diese Möglichkeit weist eine kleine Schwachstelle auf: Alleine zu reflexieren mag gut und recht sein, doch entgehen jedem manchmal wichtige Aspekte, die im Zweiergespräch eher beachtet würden.

der Gleichgültige
Diese besondere Ausgabe ignoriert prinzipiell alle Hinweise auf vorhandene Probleme. Könnte schliesslich sein, dass die Probleme ganz alleine verschwinden – weshalb also wertvolle Zeit investieren? Tja, nur könnte man so ernstzunehmende Schwierigkeiten zu spät erkennen, sodass es für einen Rettungsversuch zu spät sein könnte.


Kontrolle

Februar 23, 2008

Es gibt unter den Menschen verschiedenste Typen und Charaktere, wie ich herausgefunden habe. Nein, dafür habe ich keine 18 Jahre gebraucht, das war mir früher schon bewusst, doch habe ich nun einmal mehr intensiv reflexiert. Diese Reflexionen, die besonders einen Typen des homo sapiens zu beschreiben und ergründen versuchen, werde ich im Folgenden darlegen.

strength through control – Macht durch Kontrolle
Nennen wir den von mir beschriebenen Menschen, ob männlich oder weiblich, Typ A. Diese Kreatur zeichnet sich dadurch aus, dass sie in ihrem Leben immer nach Sicherheit sucht. Dies erreicht dieses Wesen, indem es sich Kontrolle verschaffen will. Klingt jetzt nach Typ-A-will-die-Menschheit via remote control steuern und kontrollieren, ist aber anders zu verstehen. Dieser Typ nimmt nämlich nicht all zu sehr Einfluss auf seine Mitmenschen, sondern beschränkt sich auf sein eigenes Leben. So sucht er also auch die Kontrolle im eigenen Sein zu finden, nämlich indem er so gut es geht seinen Alltag, sein Dasein und seine Zukunft zu planen versucht. Zu wissen, was ihn erwartet, zu wissen, dass seine Zukunft gesichert ist, da er seine Ausbildung genau geplant hat und so gewählt, dass die Berufschancen möglichst optimal stehen, trotzdem aber seine persönlichen Interessen nicht in den Hintergrund gestellt werden, gibt ihm Sicherheit und eine gewisse Zugehörigkeit, die er braucht, sucht und zu erhalten gedenkt. Werden seine Pläne durchkreuzt, kann er seinen Zeitplan nicht durchführen oder geschieht etwas, das er bei der Planung nicht miteinkalkuliert hat, so kommt er sofort durcheinander. Er fühlt sich in die Enge getrieben, da der Turm, den er sorgfältig aufgebaut hat, zusammenzubrechen scheint. Völlig in Panik sucht er dann nach einem Notfallplan, den ihn zurück in sein geplantes, gesichertes und behütetes Umfeld bringt. Für manche gilt dieser Typ spiessig, für andere ist er das Vorzeigebild der Selbstkontrolle. Es ist anzunehmen, dass dieser Mensch sich täglich auf die Waage stellt, um jedes zusätzliche Pfund sofort entlarven zu können und so schnell als möglich dagegen vorzugehen. War diese Person tatsächlich nachsichtig, sodass sich unerwünschte Polster festgesetzt haben, so wird strengstens Diät gehalten, bis man wieder auf dem Wunsch- bzw. Normalgewicht ist.
Zu vermissen gibt es hier vielleicht eine gewisse Spontanität, die aufgrund der durchdachten Planung vernachlässigt wird. Andererseits ist es bewundernswert, wenn eine solch klare Linie das eigene Leben durchzieht und stets daran festgehalten wird.


weitere Tagesweisheit

Februar 20, 2008

Auf der ganzen Welt und im Leben eines jeden Menschen finden sich immer wieder Ungerechtigkeiten. Stärke zeichnet jene aus, die sich dagegen auflehnen, jene, die etwas dagegen tun oder Dinge zu verändern, zu verbessern versuchen. Doch gibt es darunter eben auch Fälle, die sich nicht ändern lassen. Situationen, andenen wir nichts zu ändern vermögen. Dort ist es dann am besten, wenn wir unsere Kräfte sparen und einfach versuchen, Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind, sofern wir uns dessen bewusst sind, dass sie sich nicht ändern lassen.

Einen Menschen vermögen wir zum Beispiel nicht zu ändern, sondern können ihm höchstens Anstoss dazu geben. Ändern kann schlussendlich jeder nur sich selbst, nicht seinen Mitmenschen.

Wir sollten einfach über die Gelassenheit verfügen, die Dinge, die wir nicht ändern können, zu akzeptieren und so hinzunehmen, wie sie sind. Ansonsten investieren wir unter Umständen so viel Energie, dass diese bei wichtigeren Gegebenheiten dann vermisst wird.

Vielleicht müssen wir einfach akzeptieren lernen, dass Dinge nicht ewig sind. Alles hat ein Ende. Manchmal lohnt es sich, dagegen anzukämpfen, manchmal ist es einfach nur kräfteraubend.


was frauen wollen

Februar 19, 2008

Männer sagen immer wieder, man brauche ein Wöterbuch um die Sprache der Frauen zu verstehen. Dabei ist es so einfach, herauszufinden, was Frauen wollen:

Frauen wollen respektiert werden. Sie wollen nicht einfach nur das Vorzeigepüppchen ihrer besseren (oder schlechteren?) Hälfte sein. Sie wollen nach ihrer Meinung gefragt
werden und mögen es im Normalfall überhaupt nicht, wenn man sie übergeht.

Frauen wollen einen Mann, der ihnen zuhört, der versucht, sie zu verstehen. Sie wollen keinen egozentrischen Kannibalen, der nur an sich selbst und seinem persönlichen Wohlergehen interessiert ist. Sie wollen keinen Egoisten, der non-stop von sich selbst und seinem aufregenden Leben erzählt. Sie wollen einen Mann, der auch einmal ein Ohr für ihre Probleme hat, die sie nicht immer nur mit ihren Freundinnen besprechen kann oder zu welchen sie vielleicht auch gerne einmal seine Meinung hören würde.

Frauen wollen aber auch Zärtlichkeiten. Jeder mag es, in den Arm genommen zu werden, wenn er nach Hause kommt, um signalisiert zu bekommen, dass jemand da ist, der sich freut, wenn frau daheim ist.

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Frauen wollen einen Mann, der sie bei ihren Vorhaben unterstützt, so wie sie ihn immer zu unterstützen versucht. Sie wollen keinen Mann, der sie einfach machen lässt und sich auf seine eigenen Ziele fixiert.

Männer, die ihren Frauen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln können, sind besonders beliebt. Sie will sich in seinen Armen nicht fürchten müssen, sondern Schutz finden. Er vermag sie durch seine Liebe von der bösen, grausamen Welt zu beschützen.

Um ihr Herz zu erobern, oder ihr Herz für immer behalten zu können, muss er ihr ab und zu ganz unerwartet zeigen, wieviel ihm an ihr liegt. Das bedarf keiner grossen Geschenke, nein, kleine Dinge reichen völlig aus. Ein unerwarteter Anruf, eine kleine, kurze, aber liebevolle Mitteilung, ganz egal wie, nur, Abwechslung macht das Leben süss und die Liebe immer wieder aufs Neue aufregend.

Und nun zum Schluss: Liebe sie von ganzem Herzen oder lasse die Finger von ihr! Frauen mögen es gar nicht (zumindest der Grossteil (solange sie nicht das Gegenteil behaupten)), wenn man nur mit ihnen spielt. Falls sie solche Absichten haben sollten, machen sie dies meist deutlich.


time

Januar 16, 2008

Auch die Zeit ist ein philosophisch oft heftig debattiertes Thema. Auch ich wage mich einmal an dieses heran, nachdem einer meiner Freunde mir dazu einen Anstoss gegeben hat. Dieser hat nämlich, gleichzeitig wie ich, einen Text zu diesem Thema verfasst, der aber ganz anders aufgebaut wurde (tick-tick-tack-click-clack).

Was ist Zeit? Zeit ist quasi die vierte Dimension, die unser Leben bestimmt, in der sich unser Leben abspielt und ohne die es nicht möglich wäre. Die Definition ist gar nicht so einfach, wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint. Ja, die Zeit schreitet fort, immer weiter, unaufhaltsam, wie wir glauben, nicht zu stoppen. Aber schreitet sie denn immer gleichmässig fort? Können wir das beurteilen? Zeit empfinden wir ja und ich denke, ich treffe auf allgemeinen Konsens, wenn ich behaupte, dass wir sie nicht immer gleich wahrnehmen. Wie bereits in vergangenen Posts thematisiert, rennt die Zeit in manchen Momenten, während sie in anderen stehen zu bleiben scheint. Wie können wir nun beurteilen, ob sie sich immer konstant weiterbewegt? Wollte ich dies jetzt tiefer ergründen, würde ich wieder auf unsere subjektive Wahrnehmung stossen. Die Tatsche, dass wir noch immer nicht konkret sagen können, was Realität ist und ob es diese überhaupt gibt. Auf dieses Thema werde ich bei Gelegenheit in einem weiteren Beitrag zu sprechen kommen.

Zeit heute: Heute steht uns theoretisch gleich viel Zeit zur Verfügung, wie den Generationen vor uns. Wenn man es aber genauer betrachtet, könnte man sogar sagen, dass wir über mehr Zeit verfügen können, da bekanntlich ja die Lebenserwartung gestiegen ist. Alles schön und gut und aus dieser Perspektive betrachtet nicht einmal unwahr. Es gilt aber ebenfalls zu bemerken, dass unser Leben schneller zu werden scheint. Immer mehr Menschen beklagen sich über Stress, Zeitnot, Burnout und weitere erfreuliche Folgen unseres Lebenswandels. Ist das das Indiz dafür, dass wir aus der Dimension Zeit selbst machen können, was wir wollen? Wir können uns Zeit lassen, in Ruhe den Dingen nachgehen, den Moment geniessen und alles in guter Erinnerung behalten. Somit würde die Zeit verhältnismässig langsam verstreichen und man hätte relativ viel von seinem Leben. Was heute aber häufiger der Fall zu sein scheint ist, dass man möglichst schnell alle Arbeiten verrichtet haben will oder gar muss, durch den Alltag eilt, die Freizeit nützt, sich kurz zu erholen für die nächste Stressphase oder gar dort auch noch hetzt, indem man im letzten Moment Weihnachtsgeschenken nacheilt oder whatever.

Fazit: Zeit ist nicht nur, was die Uhr uns anzeigt, sondern vielmehr, was wir daraus machen, wie wir damit umgehen und vor allem wie wir es empfinden und wahrnehmen.


extracts

Januar 14, 2008

Ich wollte mich soeben wieder einmal auf den neusten Stand bringen, nachdem ich in den letzten Wochen stets ziemlich ausgelastet war, und dabei bin ich auf einen interessanten Artikel auf www.bluewin.ch gestossen. Umso interessanter wird er, wenn man sich nur ein paar sehr aussagekräftige Bemerkungen herausnimmt und darüber zu philosophieren beginnt:

Doch seien Sie mutig, denn wer wagt, gewinnt. - Ohne etwas zu wagen, kann man meiner Meinung nach selten gewinnen. Mein Lieblingsbeispiel hierfür ist die Liebe (ich bin übrigens passionierte Liebesberaterin, falls irgendwelche Fragen anstehen sollten ;) ): Geht man auf den begehrten Menschen zu, besteht die Möglichkeit, ihn kennen zu lernen und dabei sein Herz zu erobern oder herauszufinden, dass er nicht der passendste Deckel auf den Topf ist. Aber immerhin hat man seine Chance wahrgenommen und versucht, etwas auf die Beine zu stellen. Hält man sich hingegen zurück, wird man nie wissen, ob man Chancen gehabt hätte oder noch schlimmer: ein anderer Mensch gleichen Geschlechts kommt einem zuvor! Deshalb, liebe Leute, nehmt eure Chancen wahr, zu verlieren gibt es nichts, zu gewinnen viel!

Nach der Arbeit Couchprogramm, dann, wenn überhaupt, ein flüchtiger Kuss vor dem Schlafengehen. Und am nächsten Tag dieselbe Leier. So werden Sie steinalt – wenn Sie sich vorher nicht zu Tode gelangweilt haben. - Da kann ich nicht wirklich viel Philosophisches ergänzen. Ich stimme einfach nur zu: Langeweile ist tödlich!

Ans Alter denken und für unsichere Seiten vorsorgen. Keine Frage, dass ist vernünftig. Aber wer unentwegt nur an morgen denkt, verpasst das Heute. -
Carpe Diem! Lebe den Tag! Wenn man ständig in der Vergangenheit wühlt, kommt man nicht weiter. Was geschehen ist, ist Geschichte. Man muss es zwar zur Kenntnis nehmen, um vergangene Fehler zu verstehen und in Zukunft vermeiden zu können, kann sie aber nicht rückgängig machen. Daher ist es besser, sich auf das Jetzt zu konzentrieren. Auch an die Zukunft sollte man nicht zu viel denken. Klar sollte man wissen, wo man hin will. Ziellos umherirren ist nicht wirklich effektiv, aber wenn man ausschliesslich an morgen denkt, ist das auch ungesund. Deshalb: Wie überall ist auch hier das Mass der Dinge entscheidend.

Manchmal muss man eben materialistisch sein und dem Glück auf die Sprünge helfen. - Ich muss gestehen, ich bin prinzipiell gegen jeglichen Materialismus, da ich offen gestanden finde, der Kapitalismus macht uns alle viel zu materialistisch. Viel zu wenig werden hingegen die immateriellen Güter geschätzt, was ich äusserst bedaure. Trotzdem muss ich, auch wenn es schmerzt, zugestehen, dass ein bisschen Luxus bzw. Materialismus dennoch eine Wohltat für die meisten Durchschnittsbürger darstellt. Man fühlt sich doch gleich besser, wenn der Partner der Frau zur Feier des Tages ein Paar nagelneue Schuhe kauft, damit sie am Geschäftsessen brillieren kann oder die Partnerin dem Mann das neuste Handy in die Hände drückt, mit dem er am darauffolgenden Tag unter seinen Kumpels mächtig prahlen kann.

Seien sie aber auch großzügig in immateriellen Dingen. Besserwisser, Kleingeister und Pfennigfuchser braucht schließlich niemand. - Nein, die braucht niemand, trotzdem stellen sie eine gewisse Abwechslung dar. Ich selbst amüsiere mich, wenn ich äusserst gelangweilt bin, jeweils über Besserwisser und Kleingeister in meiner Umgebung. Das ist dann meistens aber wirklich die allerletzte Rettung vor der absoluten Öde, die momentan immer häufiger aufzutauchen scheint. Aber wie schon gesagt, schätze ich die immateriellen Dinge überaus. Ich selbst bin normalerweise bereit, meinen Freunden und allen mir nahe stehenden Menschen sehr viel zu geben, wobei ich dann aber häufig feststellen muss, dass oftmals wenig zurückzukommen pflegt, was aber nicht all zu tragisch ist, da ich der Auffassung bin, dass ich gebe, weil ich das so will und es für mich die richtige Entscheidung darstellt und nicht, weil ich erwarte, dass etwas zurückkommt, obwohl es natürlich schon etwas Weniges sein sollte, das zurückkommt, ansonsten wäre es einseitig und zumindest für meine Seite ein äusserst unbefriedigendes Verhältnis.