Die Jugend von vorgestern

November 22, 2009

Rücksichtslose Raser
Vor einiger Zeit war ich auf der Autobahn unterwegs und fuhr gerade an einer Autobahneinfahrt vorbei, als ein älterer Herr in die Autobahn einzubiegen versucht. Ohne sich umzusehen und damit auch ohne festzustellen, dass ich mich auf gleicher Höhe mit ihm befinde, beginnt er, nach links zu lenken und mich beinahe zu rammen, als ich ihn mithilfe der Hupe darauf aufmerksam zu machen versuche, dass er nicht der einzige Lenker auf dieser Strasse ist.
Den Vorfall mit dem Senioren, der mich auf meinem Rad angefahren hat, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht zu rezitieren. Man findet ihn unter den älteren Posts vom 25. Oktober dieses Jahres.
Unter dieser Rubrik möchte ich jetzt noch ein ganz neues Beispiel eines Vorfalls anfügen, welcher sich gestern ereignet hat. Ich war mal wieder mit dem Automobil unterwegs (was zwar eigentlich gar nicht so oft der Fall ist, wie es nun und hier vielleicht erscheinen mag) und bog gerade in den Kreisverkehr, als ich eine Autohupe wahrzunehmen glaubte. Mir keiner Schuld bewusst fuhr ich unbeirrt weiter und wunderte mich laut darüber. Mein Beifahrer sah sich dann etwas um und entdeckte einen mir folgenden Lenker fortgeschrittenen Alters wild herumfuchtelnd hinter dem Steuer. Wahrscheinlich war ich gerade eben in diesem Moment etwas langsamer unterwegs als sonst, aber dennoch nicht so, dass es tragisch gewesen wäre oder dass ich als Verkehrshindernis gegolten hätte. Trotzdem empfand es dieser Greis für notwendig, sich bemerkbar zu machen.

Egoistische Zugfahrerinnen
Ich war mal wieder im Zug unterwegs. Es dauerte nicht lange, dann setzten sich zwei ältere Damen zu mir (genau genommen sassen sie dann vis-à-vis von mir). Irgendwie nervte es mich ein wenig, dass sie nicht einmal fragten, ob die Plätze noch frei wären, sondern sich einfach plumpsen liessen. Na ja, Anstand ist nicht jedem in gleichem Masse gegeben. Jedenfalls rief ich dann kurz mit meinem Handy zu Hause an, um mittzuteilen, dass ich es doch noch auf den Zug geschafft hatte. Nach diesem Anruf erledigte ich nochmals einen, um am Zielort ebenfalls zu melden, dass jetzt alles okay sei und ich bald dort sein würde. Tja, wenn man dann eben schon am Telefon hängt und weiss, dass man gratis telefoniert, erzählt man dann eben doch auch gleich noch die eine oder andere Geschichte. So plapperte ich also fröhlich drauf los (was sonst eigentlich wirklich nicht so meine Art ist), bis dann die eine Seniorin mich unterbrach und meinte, ich solle doch bitte leiser Telefonieren, da sie meine Geschichten nicht interessieren. Ganz nebenbei hat mich ihr seltsames, oberflächliches Gespräch mit ihrer Nachbarin ebenfalls gestört, als ich versuchte, mich in mein Buch zu vertiefen. Aber im Gegensatz zu ihr bin ich eben ein toleranter Mensch und beleidige nicht jeden, der mir über den Weg läuft, nur weil er sich nicht immer zu meinen Gunsten zu verhalten weiss.

Fazit
Ältere Menschen sind oftmals tolle Gesprächspartner, da sie über viel Erfahrung verfügen. Junge Menschen strotzen vor Energie und Tatendrang, sind voller Wünsche und Ziele. Unter beiden Kategorien gibt es Schwarze Schafe, was aber nicht heisst, dass sogleich alle der jeweiligen Kategorie in die gleiche Schublade gesteckt gehören.


WAB 1

Februar 2, 2008

Liebe Neulenkerinnen, liebe Neulenker,

Alle unter Ihnen in der Schweiz ansässigen Betroffenen müssen, wie Sie sicher wissen, neuerdings einen WAB 1 und WAB 2 absolvieren. Einen Kurs, der die Verkehrstauglichkeit bestätigen soll und zu einem sicheren, verbesserten Autofahren verhelfen soll.

Meine Wenigkeit hat kürzlich den WAB 1 absolivert und ich kann Ihnen sagen, mir hat das total Spass gemacht. Wenn für den WAB 2 nicht eine Wartefrist bestünde, hätte ich mich schon gestern angemeldet.

Zum Einen befand ich mich in einer sehr guten Gruppe. Mit Ausnahme einer Teilnehmerin waren mir alle total sympathisch und eigentlich alle waren sehr motiviert. Sowohl die praktischen als auch die Theoretischen Einheiten empfand ich als sehr lehrreich. Zum Beispiel konnten wir auf dem Übungsgelände austesten, wie es sich auf schneeglatten Strassen fährt, wie man zu agieren hat, falls es zum Weggleiten des Fahrzeugs in der Kurve kommt und was denn eine Vollbremsung eigentlich für Auswirkungen haben kann.

Neben den offiziellen Lerneinheiten gab es natürlich auch Dinge, die man von anderen Teilnehmern oder den Moderatoren lernen konnte. Darunter laufen zum Beispiel die Technik, möglichst effektiv mit dem eigenen Gefährt zu prahlen, auf kurzer Strecke effektiv zu beschleunigen oder einen zu nahe hinten auffahrenden Autofahrer zu grösserem Abstand zu „zwingen“. Letztere Übung habe ich bereits mit Erfolg in der Praxis ausgetestet! Mein Beifahrer fand es äusserst amüsant.. :) Zudem muss ich offen sagen, dass solche Zu-Nah-Auffahrer meine Nerven jeweils extrem strapazieren! Ich kann nicht verstehen, wie man so unvorsichtig und fahrlässig nah auffahren kann, wenn jeder weiss, dass es im Falle eines abrupten Haltens des Vorderwagens unweigerlich zu einer Kollision kommen wird.

Alle die den Kurs noch vor sich haben: Viel Erfolg! Für mich war es ein riesen Spass! :)


parking

Januar 11, 2008

Am heutigen Morgen hatte ich die Gelegenheit, einer älteren Dame vom Fenster aus beim Einparken zuzuschauen. Ich kann nur anmerken, dass das äusserst interessant war. Die Frau wählte einen Parkplatz hinter einem bereits geparkten Wagen. Auf der anderen Seite war das Parkfeld von einem Blumentopf eingeschränkt und die Frau setzte sich tatsächlich zum Ziel, zwischen diesen beiden Hindernissen seitwärts ihr Gefährt einzuparkieren. Äusserst gespannt schaute ich zu. Es dauerte sicher 10 Minuten, bis die Frau schlussendlich ausstieg und sich vom Wagen entfernte! Dazwischen versuchte sie verzweifelt, die Parklücke schön zu treffen, hatte aber das Lenken beim Rückwärtsfahren alles andere als im Griff und stand ständig quer im vorgegebenen Feld. Zwischendurch stieg sie immer wieder aus, um die Sachlage zu betrachten, die nicht besonders glücklich aussah. Sie schaffte es sogar, das bereits geparkte Auto von hinten zu rammen! Leider konnte ich von meinem Platz aus das Nummernschild nicht erkennen. Als sie dann endlich ausstieg, sah man, dass es eine ältere Frau (vielleicht 50) war. Ich frage mich einfach, wie solche Leute an den Führerschein gekommen sind? Konnte man den früher in der Tombola erwerben?


der kleine Unterschied

Dezember 29, 2007

Zwischen Männern und Frauen besteht bekanntlich ein Unterschied bzw. eigentlich sogar mehrere. Forscher sind heute noch auf der Spur dieser und auch ich habe mich damit befasst, besonders nachdem ich „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ im Kino gsehen habe. ;) (Schleichwerbung sollte verboten werden!) Jedenfalls möchte ich hier einmal kurz auflisten, was mir zu diesem Thema so einfällt:

Anspielungen: Frauen möchten nicht direkt sagen, was sie wollen. Sie zeigen es ihren Partnern viel eher indirekt, durch Andeutungen oder Körpersprache. Es ist ihnen peinlich, offen zu sagen, was sie sich wünschen oder sie möchten eifach, dass sich der Partner mit ihr beschäftigt und selbst darauf kommt, um zu zeigen, dass er sie versteht und sich mit ihr auseinandersetzt. Männer hingegen sagen oftmals offen und direkt, was sie wollen.

Aufmerksamkeit: Eine Frau sieht einer anderen Frau (oder einem Mann) an, wenn er oder sie die Nacht zuvor geweint hat, ob sie oder er kürzlich beim Friseur war oder ob sich die Frau geschminkt hat, um ihrem Mann zu gefallen. Männern fallen solche Dinge hingegen oftmals nicht auf.

Autofahren: Ob Männer oder Frauen die besseren Fahrer sind, wage ich nicht zu beurteilen. Ich denke aber, dass Männer einen Vorteil haben, da sie es eher gewohnt sind, Distanzen abzuschätzen, wozu sie in früheren Jahren bei der Jagd imstande sein mussten. Ich habe bei mir selbst feststellen müssen, dass ich Distanzen nicht allzu gut abzuschätzen vermag.

Humor: Der Humor bleibt wohl eher den Männern überlassen. Sie sind oftmals jene, die Witze erzählen (und auch noch amüsant finden).

Taschentücher: Frauen tragen meistens ihre Handtaschen mit sich rum. Deshalb haben sie alles was sie brauchen meistens auch bei sich, im Gegenteil zu den Männern, die oftmals die Frauen um Taschentücher bitten müssen.

Zuhören: Man kann nicht sagen, dass Frauen die besseren Zuhörerinnen sind. Trotzdem ist mir aufgefallen, dass Männer oftmals nicht ganz so aufmerksam zuhören, was dazu führt, dass sie nach dem Gespräch wichtige Informationen vergessen.

to be continued

not to be continued

might be continued :)


Erkenntnis des Tages

Dezember 26, 2007
Singen während des Autofahrens macht Spass
und verkürzt die langweilige Fahrt.
(Nur könnten die übrigen Mitfahrer anschliessend genervt sein.)

DANGER

Dezember 19, 2007

Bitte nehmen Sie alle Haustiere, ob Katzen, Hunde oder Elefanten ins Haus. Philopanterin ist seit heute 15.50 Uhr im Besitz eines Führerscheins!! Achtung, Achtung, bitte beachten! Wenn Sie Ihre Tiere weiterhin draussen lassen, setzen Sie diese einer akuten Gefahr aus!