Es ist Frühling, der Sommer naht. Die Temperaturen steigen, die Menschen begeben sich immer mehr nach draussen. Ich begebe mich in den Garten, denn ich habe ein Date. Umgeben von der Natur treffe ich nämlich ihn, meinen Freund. Ich muss erst auf ihn zugehen, damit er sich entfalten kann. Zärtlich streichle ich ihn, bringe ihn mit einem gekonnten Handgriff auf Touren. Er bäumt sich vor mir auf, will mir wohl imponieren und ich erfreue mich an diesem mächtigen Anblick. Mein Freund aber wird übermütig, will mir etwas beweisen und kitzelt mich mit kalten Berührungen. Seine Gegenwart wirkt äusserst erfrischend. Sogar für die Blumen ist er ein Segen. Ist er erstmal in Fahrt, bedeutet er die Rettung für so manchen während den heissen Tagen. Sobald ich aber zu erkennen gebe, dass ich genug von ihm habe, verliert er seinen ganzen Lebensmut. Wie eine Leiche liegt er da, leblos, unempfindlich, tot.
Einmal wollte ich meinen Freund näher untersuchen und habe tief in seinen Mund hineingeschaut, um nachzusehen, was sich dort alles so befindet, dort, im Innern meines Gefährten. Da sich dann aber jemand anders auch an ihm zu schaffen gemacht hat, musste er unweigerlich ausspucken und traf mich natürlich direkt im Gesicht.
Nichts desto trotz bleibe ich ihm treu, meinem Liebsten, der mich vor den heissen Sommertagen beschützt. Er ist eben immer für mich da, mein Freund, der Gartenschlauch.




Mai 7, 2008 um 10:40 |
hehe
cool! hab die ganze zeit an was anderes gedacht ^
Mai 8, 2008 um 10:53 |
warst wohl nicht der einzige
hab heute ein mündliches feedback erhalten ^^
Mai 8, 2008 um 4:14 |
Aber sehr gut geschrieben! Hut ab, da weiss jmd. mit dem Feuer zu spielen… oder mit was anderem xD
Mai 8, 2008 um 11:18 |
blö :p
Mai 13, 2008 um 1:47 |
blö?