Zwischendurch tut es einfach mal wieder gut, auszuprobieren, wie schnell man denn noch rennen kann. Die Tage des Schulsports sind gezählt und einfach so zum Spass legt man ja meistens doch keinen Sprint hin. So kam es mir dann also sehr gelegen, als der Zug mal wieder 5 Minuten Verspätung hatte und ich auf den Anschluss rennen musste, um nicht 30 Minuten gelangweilt auf den nächsten warten zu müssen. Jedenfalls bin ich gerannt wie ein Wiesel, die neue Frisur (windschnittig) und die neue Brille (weniger windschnittig) haben den Sprint wunderbar überlebt und somit den Crashtest überstanden. Voll mit Adrenalin, Endorphinen und nicht zu letzt Stolz stand ich dann also neben dem Zug, bloss, um ihm dabei zusehen zu dürfen, wie er ohne mich loszurollen beginnt.
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